ARLECCINO
Gebet an Pierrot
An Otto von GrotePierrot! Mein Lachen
Hab ich verlernt!
Das Bild des Glanzes
Zerfloß – Zerfloß!
Schwarz weht die Flagge
Mir nur vom Mast.
Pierrot! Mein Lachen
Hab ich verlernt!O gib mir wieder,
Rossarzt der Seele,
Schneemann der Lyrik,
Durchlaucht vom Monde,
Pierrot – mein Lachen.
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Pfau Ludwig J. D. Sauerländer Verlag 1847 Beten
Wol manch Gebet klopft an des
Himmels Pforte,
Wol ist schon oft an einem
stillen Orte
Das Beten ist nicht eine
ird’sche Bitte,
Das Beten ist der Seele
freies Regen,
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| Das schönste Gebet
Wie herrlich ist’ s! wenn
jubelnde Gedanken
Wie traurig ist’ s! wenn nur
die Erben zanken
Ein solcher Geist gleicht
einem schlimmen Garten,
Wie lang soll Gott, der
treuer Gärtner, warten,
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Du ächter Glaube! Nicht wo
Orgeln schallen,
Du gehst, ein Engel, durch
die goldnen Hallen
Wo Priester drohn und Gift
und Galle sprühen,
Wo freie Seelen für die
Wahrheit glühen,
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Autor,/ Pfau ludwig 1821 - 1894
Bildnachweis; /1. Renoir August 1841 - 1919 Clown 1868
2. Wodzinski Josef 1859 - 1918) Pierrot w świetle księżyca
3. Witkiewicz S. Ignacy 1885 - 1939 Kompozycja z tancerką