ARLECCINO

 

 

Gebet an Pierrot

An Otto von Grote

Pierrot! Mein Lachen
Hab ich verlernt!
Das Bild des Glanzes
Zerfloß – Zerfloß!

Schwarz weht die Flagge
Mir nur vom Mast.
Pierrot! Mein Lachen
Hab ich verlernt!

O gib mir wieder,
Rossarzt der Seele,
Schneemann der Lyrik,
Durchlaucht vom Monde,
Pierrot – mein Lachen.
 

 

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 Amicis  Edmondo de 1846 -1908
 

Der kleine florentinische Schreiber (monatliche Erzählung)
Aus dem Werk Herz

Verlag der Basler Buch - und Antiquariatshandlung Vormals Adolf Geering
1914
Autorisierte Uebersetzung von Reimund Wülfer

 

 

Er ging in die vierte Klasse der Gemeindeschule.
Ein liebenswürdiger, kleiner florentiner von zwölf Jahren, mit schwarzen Haaren und weißem Gesicht, der älteste Sohn eines Eisenbahnangestellten, der mit einer großen Familie und kleinem Gehalt in Dürftigkeit lebte.

Der Vater liebte ihn und war sehr gut und nachsichtig mit ihm: nachsichtig in allem, außer indem, was die Schule betraf; darin verlangte er sehr viel und zeigte sich streng, denn der Sohn sollte bald im Stande sein, ein Amt zu verwalten, um der Familie zu helfen, und um es dazu zu bringen, sollte in kurzer Zeit vieles bewältigen. So fleißig daher der Sohn auch war, mahnte ihn der Vater doch immer zu lernen, zu studieren.

 Der Vater war schon ziemlich bei Jahren und zudem durch strenge Arbeit vor der Zeit alt geworden. Nichtsdestoweniger übernahm er, um die Familie durchzubringen, außer der Arbeiten seines Amtes von da und dort noch andere und brachte einen schönen Teil der Nacht am Schreibtische zu.

Kürzlich hatte er von einer Verlagshandlung, welche wöchentlich Bücher und Zeitungen versandte, den Auftrag übernommen, auf die Umschläge die Namen und Adressen der Abonnenten zu schreiben, und verdiente an je 500 Stück dieser in großen und regelmäßigen Buchstaben geschriebenen Adressen drei Franken.

Aber diese Arbeit ermüdete ihn und er beklagte sich oft bei Tische darüber. – Meine Augen werden schwach , - sagte er, - diese Nachtarbeit reibt mich auf. Eines Tages sagte der Sohn: - Vater laß mich für dich arbeiten; du weißt, daß ich genau so schreibe wie du. Aber der Vater antwortete : nein, mein Sohn , du mußt lernen; deine Schule ist viel wichtige als meine Adressen; ich würde mir Gewissensbisse machen, dir nur eine Stunde zu entziehen; ich danke dir, aber ich will nicht, sprich nicht mehr davon.

 Der Sohn wußte, daß es unnutz sei dieser Sache wegen länger in seinen Vater zu dringen und er sprach nicht mehr davon.

Aber was that er?
Er wußte, daß sein Vater punkt Mitternacht zu schreiben aufhörte und sein Arbeitszimmer verließ um in’s Schlafzimmer zu gehen.
Er hatte es einige Male gehört; hatte die Wanduhr die zwölfte Stunde geschlagen, so wurde der Stuhl gerückt und er ließ sich der langsame Schritte des Vaters vernehmen.

Eines nachts wartete er, bis derselbe zu Bette war, kleidete sich ganz leise an, ging behutsam in das Zimmer, zündete die Petroleumlampe wieder an, setzte sich an den Schreibtisch, auf dem ein Haufen weißer Streifen und das Verzeichnis der Adressen war und begann zu schreiben, indem er die Schrift seines Vaters genau nachahmte.

Und er schrieb mit Eifer, wenn auch ein wenig furchtsam, und die Streifen häufen sich an, und hie und da legte er die Feder weg, um sich die Hände zu reiben, und dann begann er mit Lebhaftigkeit, indem er von Zeit zu Zeit lauschte und lächelte. Einhundert und sechzig schrieb er: eine Lira !
Dann hörte er auf, legte die Feder hin, wo er sie genommen hatte, löschte das Licht und kehrte auf den Fußspitzen in’s Bett zurück.

Am folgenden Mittag saß der Vater wohlgelaunt bei Tische. Er hatte nichts bemerkt. Er machte diese Arbeit maschinenmäßg, sie nach Stunden bemessend und dabei an  anderes denkend; Die geschriebenen Adressen zählte er erst  am folgenden Morgen. Als er so gute Laune am Tische saß, klopfte er dem Sohne auf die Schulter und sagte: - Eh, Giulio, deine Vater ist noch gut zum Arbeiten, glaube es nur! In zwei Stunden habe ich gestern Abend einen schönen Drittteil der Arbeit mehr gemacht, als gewöhnlich. Die Hand ist noch flink und die Augen thun ihren Dienst. Und Giulio dachte still vergnügt : - Der gute Vater! Außer dem Verdienste verschaffe ich ihm noch Genugthuung, sich verjüngt  zu glauben.
Nun wohl, nun Mut!

Von dem guten Erfolg ermutigt, machte sich der Knabe, als er in der nächsten Nacht kaum zwölf geschlagen, wieder auf und ging an die Arbeit. Und so trieb er es mehrere Nächte.
Vater bemerkte nichts. Nur ein einziges Mal, beim Abendessen, rief er: 
 
Es ist seltsam, wie viel Petroleum seit einiger Zeit in unserem Hause verbraucht wird! - Giulio fuhr zusammen. 
Aber der Vater sagte nichts weiter. Und die nächste Arbeit nahm ihren Fortgang. Indessen, da er sich so jede Nacht um den Schlaf abbrach, hatte Giulio nicht genug Ruhe, des Morgens erhob er sich müde und am Abend, wenn er die Schularbeiten machte, hatte er Mühe, die Augen offen zu halten. 
 Eines Abends, - das erste Mal in seinem Leben, - schlief er über die Arbeit ein. – Mut!, Mut! Rief ihm sein Vater zu, in dem er in die Bände klatschte. – Zur Arbeit! Er fuhr auf und setzte die Arbeit fort. Aber den folgenden Abend und die nächsten Tage ereignete sich dasselbe, und noch schlimmeres: er schlummerte über seinen Büchern ein, stand später auf als gewöhnlich, studierte die Lektion mit Mühe, wie wenn er einen Widerwillen gegen das Lernen hätte.

Sein Vater begann ihn zu beobachten, dann wurde er nachdenklich und machte dem Sohne Vorwürfe. Nie hätte er ihm solche machen müssen! – Giulio, - sagte er eines Morgens, - du thust deine Pflicht nicht mehr, du bist nicht mehr wie früher.

Das gefällt mir nicht. Gieb acht, alle Hoffnungen der Familie ruhen auf dir! Ich bin nicht mit dir zufrieden, verstehst du? – Bei diesem Vorwurf, dem ersten wirklich ernsten, den er erhielt, wurde der Knabe ängstlich. „ Ja, sagte er zu sich, - es ist wahr, so kann nicht fortgehen, die Täuschung muß aufhören. "

Aber am Abend desselben Tages sagte sein Vater beim Essen mit Fröhlichkeit - denkt einmal,  ich habe in diesem Monat mit Adressenschreiben zweiunddreißig Lire mehr verdient, als im vergangenen! und dabei zog er eine Tüte mit Süßigkeiten hervor, welche er gekauft hatte, um mit seinen Kindern diesen außerordentlichen  Verdienst zu feiern, und alle klatschten in die Hände.

Und nun faßte Giulio Mut und sagte in seinem Herzen: - „Nein, armer Vater, ich werde nicht aufhören, dich zu täuschen; ich werde mich mehr anstrengen, um während des Tages zu lernen, aber ich will fortfahren, nachts für dich und alle andern zu arbeiten."

Und der Vater wiederholte: Zweiunddreißig Lire mehr! Ich bin zufrieden... Nur der da, -und er zeigte auf Giulio, - macht mir Verdruß. -

Giulio nahm den Vorwurf stillschweigen hin und unterdrückte die Thränen, welche hervorbrechen wollten; aber er fühlte zugleich im Herzen eine Selige Freude. Er that sich Gewalt an und fuhr fort zu arbeiten. Aber es ward ihm immer schwerer, der fortgesetzten Ermüdung Meister zu werden.

So ging es zwei Monate lang.

Der Vater fuhr fort, den Sohn zu schelten und sah ihn mit immer unwilligern Augen an. Eines Tages ging er sogar zum Lehrer, um Erkundigungen einzuziehen und der Lehrer sagte; Nun, es geht, es geht so, so, weil er intelligent ist.

Aber er hat nicht mehr den guten Willen, wie früher. Er ist schläfrig, gähnt und ist zerstreut. 

Seine Aufsätze sind kurz, in Eile hingeworfen und schlecht geschrieben. O! Er könnte seine Sachen weit besser machen!

 An jenem Abend nahm der Vater den Knaben beiseite und sagte ihm so ernste Worte, wie dieser sie noch nie gehört hatte. – Giulio, du siehst, daß ich arbeite, daß ich mir für die Familie das Leben verkürze. Du hilfst mir nicht. Du hast kein Herz, weder für mich, noch für deine Brüder, noch für deine Mutter.

 – Ach nein, nein, sage das nicht, Vater! schrie der Sohn, in Thränen ausbrechend, und öffnete den Mund, um alles zu gestehen. Aber der Vater unterbrach ihn, indem er sagte: - Du kennst unsere Lage, du weißt, daß der gute Wille und die Aufopferung Aller nötig sind.

Sieh, ich selbst muß meine Arbeit verdoppeln. Ich rechne diesen Monat auf eine Gratifikation von hundert Lire an der Eisenbahn, und diesen Morgen habe ich erfahren, daß ich nichts erhalten werde.
 Bei dieser Nachricht unterdrückte Giulio das Bekenntnis, das ihm beinahe über Lippen gekommen und sagte entschlossen zu sich selbst : -

Nein, Vater, ich sage dir nichts; ich bewahre das Geheimnis, um für dich arbeiten zu können, den Schmerz , den ich dir verursache, entgelte ich dir auf andere Weise; in der Schule werde ich immer noch genug lernen, um promoviert zu werden; am nötigsten ist es jetzt, dir zu helfen das Brot zu verdienen und dir die Mühe , welche dich aufreibt, zu erleichtern.

– Und er arbeitete weiter, und zwei weitere Monate der nächtlichen Arbeit und der Abspannung am Tage, verzweifelter Anstrengung des Sohnes und bittere Vorwürfe des Vaters gingen vorüber. Aber das schlimmste war, daß dieser sich gegen den Knaben immer kälter zeigte, mit ihm nur selten sprach, wie wenn er ein ungeratenes Kind wäre, von dem nichts mehr zu hoffen sei; er mied beinahe seinen Anblick.

Und Giulio bemerkte es und litt sehr darunter und wenn ihm sein Vater den Rücken kehrte, schickte er ihm verstohlen einen Kuß, mit einem Ausdruck kindlicher und traurige Zärtlichkeit. - Bei seinem Schmerz und seiner Arbeit magerte er ab und verlor alle Farbe und er mußte seine Studien immer mehr vernachlässigen.

 Er sah wohl ein, daß alles eines Tages aufhören müsse und jeden Abend sagte er sich : - Diese Nacht werde ich nicht mehr aufstehen; - aber beim Schlage zwölf, in dem Augenblick, da er bei seinem Vorsatz hätte kräftig verharren sollen, empfand er Gewissensbisse; es schien ihm, daß er eine Pflicht vernachlässige, wenn er im Bette bleibe, seinem Vater und seiner Familie eine Lira stehle.

Und er erhob sich, und dachte, daß sein Vater eines Nachts erwachen und ihn überraschen könnte, oder auch, daß er die Täuschung gewahr werde, indem er die Adressen zweimal zähle; und dann würde natürlich alles zu Ende sein, ohne ein Eingreifen seinerseits, wozu er jetzt nicht den Mut hatte.

Und so fuhr er fort. Aber eines Abends, beim Essen, sprach der Vater ein Wort aus, das entscheidend für ihn wurde. Seine Mutter betrachtete ihn und als sie sah, daß er leidender und elender aussah als gewöhnlich , sagte sie zu ihm: - Giulio, du bist krank. Und dann wandte sie sich an den Vater: - Giulio ist krank. Sieh, wie bleich er ist! Mein Giulio, was fehlt dir?

Der Vater sah ihn von der Seite an und sagte: - Es ist das böse Gewissen, das ihn krank macht. Er war nicht so, als er noch lernbegieriger Schüler und ein Sohn von Herz war. – Aber er ist sehr krank! - rief die Mutter aus. – Es ist mit jetzt gleichgültig, - antwortete der Vater.

Dieses Wort war wie ein Messerstich ins Herz des armen Knaben. Ach! er war ihm jetzt gleichgültig! Sein Vater , der vor Zeiten gezittert hatten, wenn er ihn husten hörte!

Er liebte ihn also nicht mehr, jetzt war sein Zweifel mehr, er war im Herzen seines Vaters tot... Ach, nein, mein Vater, sagte er zu sich, mit vor Angst zusammengeschnürtem Herzen, - jetzt muß es zu Ende gehen, ohne deine Liebe kann ich nicht leben, ich will sie wieder ganz besitzen, ich werde dir alles sagen, ich will dich nicht mehr täuschen, ich werde lernen wie früher. 

Komme was da wolle, wenn du mich nur wieder liebst, mein armer Vater! O, dieses Mal bin ich meines Entschlusses sicher!

Nichtsdestoweniger erhob er sich in dieser Nacht wieder, mehr durch die Macht der Gewohnheit als durch etwas anderes getrieben; und als er aufgestanden war, wollte er hingehen um in der Stille der Nacht das Zimmer zum letzten Mal zu sehen, wo er heimlich so viel gearbeitet hatte, das Herz voll von Genugthuung und Zartgefühl.

Und als er sich beim Schreibtisch befand, das Licht angezündet hatte und die weißen Streifen sah, auf die er nun niemals mehr die Namen von Städten und Personen schreiben sollte, welche er längst auswendig wußte, wurde er von großer Trauer erfasst und mit einer ungestümen Bewegung ergriff er die Feder um die gewohnte Arbeit zu beginnen.

Aber als er die Hand ausstreckte, stieß er an ein Buch und das Buch fiel. Das Blut wollte ihm stocken. Wenn sein Vater erwachte! Allerdings würde er ihn nicht bei einer schlechten Handlung überrascht haben, er hatte sich ja auch fest vorgenommen, ihm alles zu sagen; doch der Gedanke, seinen Schritt in der Dunkelheit herankommen zu hören,  - zu dieser Stunde in dieser Stille überrascht zu werden; - seine Mutter würde aufwachen und erschrecken, - und der Gedanke, er kam ihm zum ersten Male, daß sein Vater , wenn er alles entdeckte, ihm gegenüber eine Demütigung erfahren könnte, alles dies jagte ihm fast Schrecken ein.

Er lauschte und hielt den Atem an...

Man hörte kein Geräusch. Er horchte am Türschloß: alles still!

Das ganze Haus schlief.
Sein Vater hatte nichts gehört. Er beruhigte sich und begann zu schreiben.
Und Adressen häufen sich auf Adressen.

Er hörte den abgemessen Schritt der Wache drunter in der verlassenen Straße, dann ein Geräusch von Kutschen, das auf einmal aufhörte; dann eine Weile später, das Rollen einer Reihe von Wagen, die langsam vorüberfuhren.
Dann trat tiefes Schweigen ein, von Zeit zu Zeit unterbrochen vom entfernten Gebell eines Hundes.

Und er schrieb und schrieb. Und unterdessen stand sein Vater hinter ihm: er war aufgestanden, als er das Buch hatte fallen hören, er hatte den günstigen Augenblick abgewartet, den Lärm der Karren hatte das Geräusch seiner Schritte und das leise knarren der Türe übertönt, und er stand da, mit seinem weißem Haupte über dem schwarzen Köpfchen Giulios,  - und er hatte die Feder über das Papier fliegen sehen, und einem Augenblick hatte er alles verstanden und eine übermäßige Reue, eine ungeheuere Reue, eine ungeheuere Zärtlichkeit hatte sich seine Seele bemächtig und er stand wie angewurzelt, atemlos hinter seinem Kinde.

Plötzlich stieß Giulio einen lauten Schrei aus: - zwei krampfhaft zitternde Arme hatten sein Haupt ergriffen. – Der Vater bedeckte ihm schluchzend die Stirne mit Küssen: - Jetzt weiß ich alles, verzeihe mir, mein bester Sohn. Komm, komm mit mir!  Und er zog ihn, oder vielmehr er trug ihn zum Bette seiner Mutter, die erwacht war und legte ihn in ihre Arme und sagte zu ihr: - Küsse diesen Engel von Sohn, der seit drei Monaten nicht schläft und für mich arbeitet und dem ich das herz betrübe, ihm ,der uns das Brot verdient!

Die Mutter drückte ihn und hielt ihn an der Brust, ohne Worte zu finden; dann sagte sie; Gehe schlafen, mein Kind, gehe schlafen, geh’, ruhe aus!

Trage ihn zu Bette! – Der Vater nahm ihn auf die Arme, trug ihn in seine Kammer und brachte ihn zu Bette, tiefatmend und ihn immer liebkosend legte er ihm die Kissen und die Decken zurecht. – Dank, - sprach der Sohn fortwährend, - Dank; aber gehe jetzt zu Bette, ich bin so glücklich; gehe zu Bette Vater.

Aber sein Vater wollte ihn schlafen  sehen, setzte sich neben das Bett, ergriff seine Hand und sagte zu ihm: Schlafe mein Sohn!

- Und Giulio, entkräftet wie er war, schlief endlich ein und schlief viele Stunden, sich nach mehreren Monaten zum ersten Mal eines ruhigen Schlafes erfreuend, erheitert von lachenden Träumen, und als die Augen öffnete, da die Sonne schon hoch am Himmel stand, fühlte er zuerst und dann sah er, an seine Brust angelehnt, gestützt auf den Rand des kleinen Bettes , das weiße Haupt seines Vaters, der die Nacht so zugebracht hatte und noch schlief, mit der Stirne an seinem Herzen.



 

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Autor:  / 
Amicis  Edmondo de 1846 -1908
Bildnachweis: / Corinth Lovis 1858 - 1925 / Selbstbildnis 1922
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