ARLECCINO

 

 

Gebet an Pierrot

An Otto von Grote

Pierrot! Mein Lachen
Hab ich verlernt!
Das Bild des Glanzes
Zerfloß – Zerfloß!

Schwarz weht die Flagge
Mir nur vom Mast.
Pierrot! Mein Lachen
Hab ich verlernt!

O gib mir wieder,
Rossarzt der Seele,
Schneemann der Lyrik,
Durchlaucht vom Monde,
Pierrot – mein Lachen.
 

 

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Miguel de Cervantes Saavedra.  1547 - 1616
 

Wo die Wahrheit ist, da ist Gott

 

● Es gibt kein zweites Ich auf der Welt.
● Meine Unternehmungen sind alle auf ein gutes Ziel ausgerichtet; das ist, allen wohlzutun und niemandem übles.  
● Worüber ihr euch lustig macht, mache ich mich nicht lustig.
● Mit wenigem begnüge ich mich, wenn schon ich viel begehre.
● Ich,  o Sancho, wurde geboren, um sterbend zu leben, und du, um essend zu   sterben.
● Ich habe immer eine Mauer zwischen meine Lust und meine Ehrbarkeit gezogen.
● Man kleide mich, wie man will,  ich bin in jedem Rocke Sancho Panza.
● Manchmal sucht man eine Sache und findet eine andere.
● Mir liegt besser eine Sichel in der Hand als ein Herrscherstab; 
● Als Sancho Panza wurde ich geboren, und als Sancho gedenke ich zu sterben.

 

 


● Es gibt zwei Arten von Schönheit, die der Seele und die des Leibes.
● Eifersucht  ist kein Zeichen von Liebe, sondern von großer  zudringlicher Neugier.
● Und  niemals sollst du Liebende belehren, wenn sie in ihrem Kummer selig sind.
● Genau so  könntest Ketzer du bekehren, verrannt  in ihren Wahn und völlig blind.
● Jeder ist der Sohn seiner Taten.
● Gott, geleite dich, Sancho, und regiere dich bei deinem regieren.
● Urteile niemals nach Willkür, denn das tun gewöhnlich Dummköpfe.
● Gott ist schneller bei der Hand, Sünden zu vergeben, als sie zulassen.
● Schlimmer sündigte Judas dadurch, dass er sich aufhängte, als damit, daß er Christus verkaufte.
● Niemals vertauscht ein Edelgeborener, so sehr man ihn auch bedränge, seine Religion für eine andere.

 

 


● Der Mensch muß sich nicht auf Menschen, sondern auf Gott verlassen.
● Christ bin ich und will leben wie ein Christ! Und wenn ich auch ein trauriges Ende nehmen sollte, so werde doch Gaben, Versprechungen, Schlauheit und List es nicht vermögen,
mich auch nur einen Schritt von Gott zu entfernen.
● O Elend der Hochgeborenen, die sich auf ihren Rang  etwas einbilden und darum den Heuchler spielen; bei verschlossenen Türen essen, und dann mit dem
Zahnstocher im Munde auf die  Straße hinausschlendern :   nachdem sie nichts gegessen haben, das ihnen Veranlassung  geben dürfte, sich die Zähne zu reinigen.  
 ● Armselig die, sage ich, die ein schreckhaftes Ehrgefühl haben und denken, daß man schon auf eine Meile weit den Flick auf ihrem Schuh,   die Schweißflecken an ihrem Hut, die Schäbigkeit ihres Mantels und den Hunger  ihres Magens erkennen kann!
● Die Traurigkeit ist zwar nicht für die Tiere, sondern für die Menschen gemacht; allein wenn die Menschen ihr über alles Maß nachhängen,   werden sie zu Tieren.
● Gott, geleite dich, Sancho, und  regiere dich bei deinem regieren.
● Urteile  niemals nach Willkür, denn das tun gewöhnlich Dummköpfe.
● Gott ist schneller bei der Hand, Sünden zu vergeben, als sie zulassen.
● Schlimmer  sündigte Judas dadurch,  dass er  sich aufhängte, als  damit, daß er Christus verkaufte.
● Niemals  vertauscht ein Edelgeborener, so sehr man ihn  auch bedränge, seine Religion für eine andere.

 

 


● Der Mensch muß sich nicht auf Menschen, sondern auf  Gott verlassen.  
● Christ bin ich und will leben wie ein Christ! Und wenn ich auch ein trauriges Ende nehmen sollte, so werde doch Gaben, Versprechungen, Schlauheit und List es  nicht vermögen, mich auch nur einen Schritt von Gott zu entfernen.  
● Es muß damals ohne allen Zweifel Winter  gewesen sein,  denn sonst hätte er ihm doch, bei seiner  großen Mildherzigkeit, sicherlich den  ganzen Mantel gegeben.
● Zieh Kraft aus der Schwäche!
● Wissenschaft ohne Tugend und Kraft sind  Perlen auf dem Misthaufen.
● Wer das Unmögliche begehrt, dem verweigert sich gerechter maßen das Mögliche.
● Die Welt haben wir zu verlassen, genau wie wir sie gefunden haben.
● Die Wahrheit kann erkranken, aber niemals völlig sterben.
● Die Wahrheit behält immer ihren Sitz, und sei es in sich selber.

 

 

 

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Autor:  / 
Miguel de Cervantes Saavedra.  1547 - 1616
Bildnachweis: /  Daumier Honore 1808 - 1879
1. Don Quichote und Sancho Pansa
2. Don Quichote und der tote Esel
3. Don Quichote und Sancho Pansa
4. Cervantes Don Quichote
 


 


 

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